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KLAVIERSPIELKUNST |
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Kennen Sie das? Ein Pianist kommt wortlos auf die Bühne, setzt sich hin und spielt. Ernst und starr sitzt das Publikum und hofft, das Ende des Stückes zu erkennen, um an der richtigen Stelle zu applaudieren. Wer das Stück nicht versteht, kann immerhin die Brillianz des Virtuosen bewundern. Dessen Stimme hört man erst am Schluss, wenn er leise vor sich hin nuschelnd eine Zugabe ansagt ...
Ich bin der Pianist, der Ich trete meinem Publikum als Mensch gegenüber, der seine Begeisterung für die lebendige Musik der vergangenen vier Jahrhunderte mit seinen Zuhörern teilen will. “Musik ist eine Sprache, und eine Sprache muss man lernen”, sagte Nikolaus Harnoncourt einmal. Stolz bin ich, wenn es mir gelingt, sogar komplizierte Fugen oder lange Sonaten so plastisch, spannend und humorvoll zu erklären und dann auch zu spielen, dass die Zuhörer nicht selten schmunzeln, wenn nicht gar herzlich lachen müssen. Mein Spiel ist entsprechend: Ich mag es gradlinig, ungeschönt, klar, die Linien der musikalischen Erzählung erkennbar machend; ich strebe größte Lebendigkeit und Natürlichkeit an und gehe dafür gern auch mal ein technisches Risiko ein. Wer sich für mehr Details interessiert, kommt hier auf seine Kosten: mein Werdegang (bitte hier klicken) |